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Freitag, 13. Januar 2017

News: China-Handys aus dem Internet

Smartphone-Schnäppchen im c’t-Test

Hannover, 05. Januar 2017 – High-End-Smartphones sind schick, aber auch sehr teuer. Überraschend günstige Konkurrenz zu Apple, Samsung und Co, findet man allerdings in China: Für deutlich unter 200 Euro sind Full-HD-Display, Fingerabdruckscanner, USB-C-Anschluss und ein üppiger Speicher zu haben. Doch der Import nach Deutschland birgt so einige Tücken und nicht jedes vermeintliche Schnäppchen ist auch für deutschsprachige Nutzer alltagstauglich, schreibt das Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 2/17.

Günstige Smartphones von chinesischen Herstellern wie XiaomiMeizu oder LeEco sind schon längst nicht mehr nur billige Kopien bekannter Markenmodelle. „Da die Smartphone-Entwicklung und Fertigung ohnehin zum großen Teil in China stattfindet, ist das Know-how dort vorhanden“, erklärt c’t-Redakteur Alexander Spier. „Firmen, die früher nur Smartphones für andere Marken hergestellt haben, bieten inzwischen ähnliche Produkte unter eigenem Namen an.“ Somit gebe es in Sachen Verarbeitung und Display selten böse Überraschungen, weil alle auf ähnliche Bauteile zurückgreifen.

Abstriche muss man jedoch bei der Software hinnehmen. Google-Apps und der Play Store fehlen auf China-Handys fast immer, da China diese Dienste blockiert. Die vorinstallierten Andoid-Varianten lösten bei Spier eine gewisse Skepsis aus: „Die Geräte kommen häufig mit allerhand Zusatzsoftware, die sich umfangreiche Rechte einräumen und teils obskure Nutzungsbedingungen anzeigen. Sicherheitslücken und Spionagefunktionen lassen sich nicht völlig ausschließen.“ Auch bei den LTE-Frequenzen muss man aufpassen, da nicht jedes Handy das in Deutschland wichtige LTE-Band 20 unterstützt.

Der Kauf eines Smartphones aus China ist und bleibt mit Risiken verbunden. Beim Direktversand versuchen die Händler teilweise die Steuer zu umgehen und deklarieren niedrigere Preise, in der Hoffnung, dass der Zoll das Paket ignoriert. Beim Kauf über einen Händler mit Sitz in der EU erspart man sich diese Probleme, zahlt allerdings auch meist etwas mehr. „Wer bereit ist, Abstriche in Sachen Kundenservice zu machen und etwas Aufwand in die Anpassung seines Handys aus China zu stecken, der bekommt viel Leistung für sehr wenig Geld“, so Spier.



Freitag, 21. August 2015

Heise c't: Tipps für die Notebook-Schnäppchenjagd

c’t: Leitfaden durch den Dschungel der Angebote


Hannover, 21. August 2015 – Auch die billigsten Notebooks auf dem Markt reichen für die meisten Alltagsaufgaben. Beim Kauf sollte man aber auf mögliche Fußangeln wie ein fehlendes Betriebssystem achten. Und wer genau hinschaut, bekommt für sein Geld auch einen schnellen Prozessor, ein gutes Display und ausreichend Arbeitsspeicher, schreibt das Computermagazin c’t in seiner aktuellen Ausgabe 19/15.

Sparfüchse haben es nicht leicht: In jeder Zeitungsbeilage buhlen Elektronikgeschäfte und Supermärkte mit ihren Angeboten um die Kundschaft. Die Hersteller räumen unter anderem für die nächste Generation ihre Lager, weshalb der Zeitpunkt für einen Notebook-Kauf besonders günstig ist.

„Grundsätzlich bekommt man auch beim allerbilligsten Angebot keine unbrauchbare Gurke“, sagt c’t-Redakteur Florian Müssig, „weil jedes aktuelle Notebook ausreicht, um damit im Internet zu surfen, Fotos zu betrachten und HD-Videos abzuspielen.“ Aber dann trennt sich schnell die Spreu vom Weizen.

Bei der Frage nach dem geeigneten Prozessor oder dem richtigen Speichermedium sollte man lieber ganz genau aufs Produktdatenblatt schauen, empfiehlt Müssig. Denn speziell im Bereich 400 Euro kann man richtig schnelle Rechner mit Core i3- oder i5-Prozessoren bekommen – oder lahme Enten mit Atom oder Celeron. „Die Bezeichnungen der Hersteller sind ziemlich konfus, und schon ein kleiner Buchstabe bei der Prozessorbezeichnung kann einen großen Unterschied ausmachen.“ Zudem drohen Fußangeln bei besonders günstig erscheinenden Angeboten. Da kann es dann zum Beispiel durchaus passieren, dass das Notebook kein Betriebssystem enthält – und man dann Windows teuer nachkaufen muss